Freizeit ein sehr wichtiger Aspekt im Leben und doch haben wir viel zu oft das Gefühl unsere kostbare Zeit zu verschwenden. Seien wir mal ehrlich: Freizeit zu haben ist definitiv etwas Schönes. Doch woher kommt dann das Gefühl, wir würden unsere Zeit falsch investieren? Durch einen stressigen Alltag und die Fülle an Angeboten, die es heutzutage gibt, fällt vielen Menschen die Freizeitgestaltung immer schwerer.

Da werden To Do Listen gemacht. Kinder fahren am Wochenende von einem Hobby Termin zum nächsten und  Erwachsene hechten dem Bedürfnis hinterher, möglichst viel erlebt zu haben am Wochenende. Ist das sinnvoll? Eigentlich wurde die Freizeit deshalb erfunden, damit wir uns Zeit für die Dinge nehmen können, die wir schon immer mal machen wollten. Stressgefühle und Ängste, dass man etwas verpasst sind definitiv der falsche Ansatz seine Freizeit richtig zu verbringen.

Endlich das Beste aus unserer Lebenszeit herausholen

Es gibt ein paar Tipps und Ideen, die helfen, die eigene Freizeit entspannter zu gestalten und richtig zu verbringen. Schließlich wollen wir das Beste aus unserer Lebenszeit herausholen, uns aber auch nicht davon stressen lassen, möglichst viel gesehen zu haben.

Was wir uns zunächst vor Augen halten sollten, um unser schlechtes Gefühl zu verstehen, wenn wir mal wieder den ganzen Sonntag auf dem Sofa lagen anstatt ins Museum zu gehen. Im Allgemeinen kommt uns eine Aktivität sinnvoll vor, wenn wir etwas damit erreichen. Die Entspannung auf dem Sofa kommt uns im ersten Moment als sinnlos vor. Man kann keinen direkten Zweck dahinter erkennen, hat aber das Bedürfnis danach. Ein Zwiespalt der das schlechte Gefühl auslöst. Wenn das Ergebnis für uns von Nutzen ist, haben wir danach ein gutes Gefühl. Doch das ist etwas Persönliches. Es liegt im Auge des Betrachters, was für einen Nutzen und welcher Sinn hinter einem Zeiteinsatz stecken.

Warum uns schlechte Gefühle plagen und wie wir sie minimieren können

Weg mit den schlechten Gefühlen. Warum verbringen wir unsere Freizeit nicht endlich so wie wir es uns tatsächlich wünschen. Leerläufer auf dem Sofa dürfen auch mal sein. Da braucht man kein schlechtes Gefühl dabei zu haben, wenn man eh schon die ganze Woche auf den Beinen war. Nur können wir uns hier stets vor Augen halten: sehe ich den Mehrwert, wenn ich das Wochenende auf der Couch verbringe? Vielleicht kann man einen Kompromiss schließen und sich auf eine Stunde Mittagsschlaf reduzieren. Den Rest des Tages nutzt man für einen schönen Spaziergang oder den Besuch eines Museums. Meist nimmt man sich sowas ewig vor, realisiert es aber nicht, weil die Motivation fehlt.

Mit der richtigen Einstellung zum Erfolg

Doch für Freizeitaktivitäten sollte man sich nicht motivieren müssen. Es sind keine To Do´s, die man Stück für Stück abarbeiten muss. Wer seine Freizeit richtig verbringen möchte, muss diesen Gedanken abschaffen. Sonst wird man innerlich ständig vom inneren Schweinehund gestoppt. Der Besuch im Museum oder der langersehnte Theater Workshop sind keine Extra Pflichten im Kalender. Es sollte Spaß machen hinzugehen. Viele Menschen überlegen schlichtweg zu lange, bevor sie sich für eine Freizeitaktivität entscheiden. Doch müssen wir solche Entscheidungen wirklich in die Länge ziehen? Schließlich sind damit keine Job Bedingungen verbunden. Es zählt einzig und allein die Bereicherung.

Wenn man die Freizeit richtig verbringen möchte, sollte man sich stets fragen: Wird mich diese Aktivität bereichern? Wird sie mir Spaß machen, mich entspannen. Wollte ich das schon immer tun? Wenn man sich schnell dafür entscheiden kann, ist es das Richtige. Es ist also wichtig auf Qualität statt Quantität zu setzen. Man kann am Wochenende tausend mittelmäßige Dinge erleben oder man freut sich auf ein ganz bestimmtes Ereignis, von dem man noch Wochenlang erzählt.

Sinnvolle Einteilung der Freizeit

Neben dem Punkt der Qualität, ist auch entscheidend, dass wir unsere Freizeit sinnvoll einteilen. Oft bleiben wir zuhause hängen, weil wir noch den Haushalt erledigen müssen oder plötzlich die Nachbarin vor der Tür steht. Es hilft sich fürs Wochenende eine feste Zeit für den Haushalt einzuplanen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn man alles geschafft hat, ist der Kopf danach frei für schöne Freizeitaktivitäten. Man muss nicht jede Option annehmen. Wenn die Nachbarin auf eine Tasse Kaffee einlädt, muss man nicht aus Höflichkeit ja sagen, obwohl man eigentlich schon lange die Radtour geplant hat. Freizeit ist kostbar und jeder hat das Recht, diese nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Bestimmt lässt sich die Nachbarin auch auf einen anderen Tag vertrösten, dafür kann man ihr vom spannenden Vorhaben erzählen.