Noch einige Monate bis zum heiß ersehnten Sommerurlaub, aber man hat jetzt schon das Gefühl dringend eine Pause zu brauchen? Das Problem ist: Viele erholen sich nicht richtig. Unter der Woche hetzen wir von Termin zu Termin, kümmern uns um die Kinder, organisieren Aufträge und haben dadurch ein höheres Bedürfnis nach Entspannung. Doch wie findet man überhaupt Ruhepausen für sich?

Endlich richtig entspannen –was hilft?

Generell gilt natürlich, dass jeder von uns unterschiedlich tickt und andere Bedingungen braucht, um sich entspannen zu können. Manchen reicht ein kurzer Mittagsschlaf oder auch „Power Nap“ genannt, andere sehen am liebsten fern. Was viele jedoch nicht beachten. Zu der richtigen Erholung gehört auch, dass man Nebenaktivitäten möglichst einstellt.

Was wir alle machen – obwohl es unsere Ruhepausen stört

Standard Problem Nummer 1 wäre da sicherlich das Smartphone, was die Meisten von uns ständig bei sich haben. Schnell beantwortet man doch noch ein paar Mails von zu Hause aus, obwohl man doch eigentlich ein gutes Buch lesen wollte. Deswegen gilt: Wer sich richtig erholen möchte, sollte auf jeden Fall das Smartphone ausschalten – sei es auch nur für eine Stunde. Mittlerweile kann man bei WhatsApp und Skype die Abwesenheit einstellen, dann wissen Anrufer Bescheid.

Den richtigen Ort finden

Wenn wir störende Nebenaktivitäten eingestellt haben, bleibt die Frage: Wo kann ich mich richtig erholen? Viele Menschen finden in den eigenen vier Wänden einfach keine Ruhe. Hier ist es empfehlenswert die Wohnung zu verlassen und sich an einem anderen Ort eine Ruhepause zu gönnen. Sehr entspannend kann ein Besuch in der Therme oder im Aquarium sein. Manche können auch perfekt abschalten, wenn sie eine Kunstausstellung besuchen. Oder wie wäre es mit einem kleinen Wochenend-Trip? Es ist auf jeden Fall wichtig, dass schon alleine die An und Abreise sorgfältig geplant werden, damit der Kurzurlaub auch wirklich entspannend wirkt.

Mehr Zeit für Erholung haben mit dem Zeitprotokoll

Damit wären wir gleich beim nächsten Punkt. Die richtige Planung ist das A und O. Viele Menschen beschweren sich, dass sie einfach keine Zeit haben, um sich richtig zu erholen. Doch schon mal darüber nachgedacht, dass wir sehr viel Zeit in den Wind schießen, nur weil wir zum Beispiel ständig unsere Facebook Nachrichten checken? Es kann helfen eine Woche lang ein sogenanntes Zeit Protokoll zu führen, alle Aktivitäten mit beanspruchter Dauer zu notieren und so Zeitfresser zu finden. Denn, wenn Ihr erstmal wisst, was genau Euch am Meisten Zeit raubt, dann könnt Ihr das sicherlich noch optimieren. Mit Sicherheit findet man dadurch mehr Zeit für Entspannung unter der Woche.

Warum wir uns regelmäßig Ruhepausen gönnen sollten

Zur richtigen Entspannung gehört nämlich auch eine gewisse Regelmäßigkeit. Es reicht nicht, einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren und das allabendliche Fernsehprogramm als Zeit der Erholung zu sehen. Viele vergessen, dass auch die Leistung und Belastbarkeit gemindert wird, wenn man sich nicht die richtige Entspannung genehmigt. Wie wäre es, wenn Ihr Euch morgens, mittags und abends jeweils 10 Minuten Zeit nehmt, um etwas zu tun, worauf Ihr gerade Lust habt. Das kann ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft sein oder eine kleine Massage. Ihr werdet sehen, dass Ihr euch nicht nur richtig entspannen könnt, sondern Euch danach auch wieder deutlich schwungvoller und motivierter bei der Arbeit fühlt.

Checkliste zur richtigen Erholung

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen. Zur richtigen Entspannung gehören einige wichtige Faktoren, die man beachten sollte, um sich wirklich erholt zu fühlen. Hier eine kleine Checkliste:

  1. Die passenden Bedingungen schaffen: Überlegt genau, was Euch gut gut
  2. Störende Nebenaktivitäten während Ruhepausen einstellen.
  3. Wer zu Hause nicht entspannen kann: Den passenden Ort finden
  4. Sogenannte „Zeitfresser“ minimieren mit einem Zeitprotokoll
  5. Regelmäßige Ruhepausen einlegen mit kurzer Zeitdauer

Wenn man diese 5 Punkte beachtet,  fällt es deutlich leichter sich richtig zu erholen. Generell sollte man versuchen, nicht zu verkrampft an das Thema heran zu gehen. Denn wer kennt es nicht: Hat man mal Zeit für sich, fühlt man sich plötzlich überfordert und weiß gar nicht, was man als Erstes tun möchte. Deswegen bewusster auswählen was einem wirklich gut tut.